GAMBIA…DYH... SKILLCENTER….PIRANG…..September2020..….NEWS
- Freundeskreis
- 8. Okt. 2020
- 2 Min. Lesezeit
Liebe Gambia-Freunde,
Die anhaltende und zum Teil heftige Regenzeit und die Einschränkungen durch Corona haben manche Planung am DYH-Center durcheinander gebracht. Trotzdem ist wieder einiges geschehen. Im August letzten Jahres wurde das Gelände erworben, und es ist erstaunlich, was inzwischen – in nur einem Jahr - auf dem Gelände alles passiert ist.
Noch im Juli konnte durch Ebrima`s Beziehungen zum Ministerium ein workshop stattfinden, bei dem mittels einer Maschine umweltfreundliche und haltbare Backsteine hergestellt werden können.
Diese Steine konnten direkt zum Bau des shelters, einer überdachten Schutzhütte, verwendet werden.

Leider und für alle Beteiligten unfassbar, ist der Freund E. Sawaneh und Ratgeber von Ebrima, der beim Ministerium beschäftigt war, unerwartet und plötzlich verstorben. Damit hat Ebrima eine wichtige Stütze und einen unersetzlichen Berater, Begleiter und Unterstützer verloren. Dennoch verfolgt er weiter sein Ziel und hält an der Ermutigung fest, die ihm der Verstorbene am Ende mitgegeben hat: seinen Traum nicht aufzugeben, den Mut nicht zu verlieren und weiter zu kämpfen, der gambischen Jugend eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Kurz vor seinem Tod war Sawaneh bei der Aufnahme einer Radiosendung dabei, bei der die Arbeit von DYH vorgestellt wurde

In den letzten Wochen wurde die Schutzhütte fertig gestellt, alles wieder in Eigenleistung durch die jungen Erwachsenen und ohne Entlohnung.
Sobald die Regenzeit zu Ende ist kann der überdachte Raum genutzt werden, um Arbeitstische aufzustellen und Tätigkeiten auszuüben. Dazu soll zeitnah Material, Werkzeuge und Maschinen aus dem Container geladen werden, leider (aufgrund Corona) ohne die geplante unterstützende Abordnung aus Deutschland.
Das erklärte Ziel von Ebrima ist, dass jeder in Pirang (und darüber hinaus) eine Fertigkeit erlernen kann, um für seinen eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.
In der momentanen Zeit leiden die Menschen verstärkt unter der Armut. Das liegt vor allem an der Regenzeit (mit teils sehr heftigen Regenfällen und Gewittern), an der laufenden Kostensteigerung aller notwendigen Dinge zum Leben und an den Beschränkungen durch Covid 19. Viele Menschen, insbesondere Kinder, sterben in dieser Zeit an Malaria, Unterversorgung und Unbezahlbarkeit von Hilfe oder Medikamenten.









Kommentare